Viren haben nur eines im Sinn – sie wollen sich möglichst schnell vermehren. Genau wie ein Schnupfen sind auch die PC-Schädlinge aus Bits und Bytes leicht ansteckend. Früher fanden sie über infizierte Disketten den Weg auf den Computer, heutzutage sind E-Mails, Internet, Netzwerke und Speichersticks die häufigsten Übertragungswege. Einige sind sehr gefährlich, wie „Win32.CIH“, der sogar Bios-Speicherbausteine zerstören kann. Andere sind einfach nur lästig, wie Viren, die zum Beispiel regelmäßig die Schublade des DVD-Laufwerkes öffnen.
E-Mail-Anhänge
Schädlinge verbreiten
sich meist über den
E-Mail-Versand. Öffnen
Sie E-Mail-Anhänge („Attachments“)
nur, wenn Sie den
Absender kennen. Aber:
Würmer machen sich
gerade dieses Vertrauen
zunutze und verschicken
sich selbst mit der
E-Mail-Adresse eines
Bekannten. Deshalb ist
es in jedem Fall
unerlässlich, sich mit
einem
Virenschutz-Programm zu
schützen.
Auch die Art des
E-Mail-Anhangs verrät
etwas über das
Gefahrenpotenzial. Ein
Bild, zu erkennen etwa
an der Endung „JPG“ oder
„GIF“, ist meist
ungefährlich.
Ausführbare Dateien, die
zum Beispiel die Endung
„EXE“ oder „VBS“ tragen,
sind dagegen viel eher
ein Sicherheitsrisiko.
Vorsicht: Einige
E-Mail-Programme blenden
die Dateiendungen aus.
So können sich etwa
gefährliche
Schadprogramme als
harmlose Bilder tarnen.
ActiveX
ist eine Software für
aktive Inhalte, wie sie
auf vielen
Internetseiten zu finden
sind. Je nach
Sicherheitsstufe Ihres
Browsers fordern diese
Seiten Sie auf, das
Ausführen dieser
Mini-Programme
zuzulassen. Bei
vertrauenswürdigen
Internetseiten ist das
kein Problem. Bei
fragwürdigen
Internetseiten ist
Vorsicht geboten, denn
hier könnte sich ein
Angriff auf Ihren PC
verbergen.
Cookies
sind keine Viren
Einige Begriffe werden
häufig mit Viren in
Verbindung gebracht,
gehören aber zur
Funktionalität von
Webseiten und sind nicht
gefährlich. Wenn Sie im
Internet surfen, legen
viele Web-Server „Cookies“
(auf deutsch: Kekse) auf
Ihrem Rechner ab. In
ihnen sind Informationen
gespeichert, die bei
einem späteren Besuch
auf der Homepage wieder
abgerufen werden. Sie
brauchen oft keine
erneuten persönlichen
Einstellungen vornehmen
oder es werden Ihnen
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